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Die bekannte und unbekannte Seite von ADC Mitglied Caspar Martig

20.05.2020 08:20

Diese ungewöhnlichen Zeiten mit virtueller Kommunikation und "Social Distance" nutzen wir, um einander näher zu kommen – jetzt erst recht. Wir machen weiter mit unserer Serie: Wöchentlich stellt sich jeweils ein ADC Mitglied von einer überraschenden Seite vor, indem sie oder er etwas von sich preisgibt, das den meisten nicht bekannt sein dürfte. Diesmal: Caspar Martig.

Die bekannte Seite:
Nach einer Berufslehre ganz anderer Art ab 1991 autodidaktisches Studium zum Fotografen mit Hilfe von Mentoren wie Alberto Venzago. ADC Mitglied seit 2019
 
Die unbekannte Seite:
Es war im Frühling 1986, als ich meine Lehre zum Koch im damals renommierten Restaurant Du Théâtre in Bern unter dem bekannten Küchenchef und Despoten Ernesto Schlegel begann. Kochen und fotografieren waren die zwei Leidenschaften, die mich durch meine Jugend begleiteten. 
 
Da ich mit 14 Jahren, als es darum ging, meine berufliche Laufbahn aufzugleisen, eher faul und pragmatisch unterwegs war, entschloss ich mich, Ernesto Schlegel nach meiner ersten und einzigen Schnupperlehre so eindringlich und lange zu bearbeiten, mich doch als Erstlehrjahrs-Stift aufzunehmen – und dies obschon er schon einen Lehrling hatte. 
 
Mit dem Beginn der Lehre und der ersten Schnecke im Salatteller eines Gastes war es aus mit der Gemütlichkeit und Faulheit in meinem Leben. Die Lehrjahre als Koch waren wohl mit die prägendsten in meinem Arbeitsleben. Obwohl ich mit summa cum laude abschloss, habe ich mich später nie mehr beruflich hinter einen Restaurantherd gestellt. Und doch profitieren meine Familie und ich immer noch jeden Abend von meinen Kochkünsten.
 
Ach, wie habe ich mit 16 Jahren die Fotografen und ihr Image bewundert – wenn ich damals gewusst hätte, wie geil das Image der tätowierten wilden Köche von heute ist...