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Die bekannte und unbekannte Seite von ADC Mitglied Alexander Holtz

13.05.2020 09:11

Diese ungewöhnlichen Zeiten mit virtueller Kommunikation und "Social Distance" nutzen wir, um einander näher zu kommen – jetzt erst recht. Wir machen weiter mit unserer Serie: Wöchentlich stellt sich jeweils ein ADC Mitglied von einer überraschenden Seite vor, indem sie oder er etwas von sich preisgibt, das den meisten nicht bekannt sein dürfte. Diesmal: Alexander Holtz.

Die bekannte Seite:
Kreativer, Texter, CD, zuletzt bei antoni in Berlin, ADC Mitglied seit 2011.
 


Die unbekannte Seite:
„Was soll ich denn sagen?“, fragte ich meinen Biografen und nippte kurz am Whisky. Es gibt so Berufe, mit denen will man im Moment ja echt nicht tauschen. Passiert einfach so wenig gerade. Ich habe schon überlegt, meine Memoiren selbst zu schreiben. Ich tue mich nur so wahnsinnig schwer mit dem richtigen Titel. „Bestseller“ vielleicht. Allein schon, weil mein Schwiegervater mal gesagt hat, er glaube nicht, dass ich jemals einen Bestseller schreiben würde. Das wäre dann widerlegt, sag ich mal.
 
Und womit anfangen? Meine Jugend war ja eher langweilig. Gut, ich bin mal fast Deutscher Meister im Landhockey geworden. Und ich war fast Nationalspieler. Und es fehlte nicht viel und ich hätte Nadja Vogt rumgekriegt. Ich habe fast ein gutes Abi gemacht. Und um ein Haar wäre ich auch ein guter Student gewesen. Wenn es sowas in Berlin in den 90ern überhaupt geben konnte, einen guten Studenten, meine ich.
 
Davor habe ich fast den Grundwehrdienst bei der Bundeswehr verweigert. Und dann wäre ich beinahe Journalist geworden. Das war richtig knapp. Ich hätte dann stattdessen fast bei Scholz & Friends angefangen und wäre, wenn es nach denen gegangen wäre, in Frankfurt bei Razorfish gelandet. Das war aber ehrlich gesagt das Gegenteil von fast. Nach Frankfurt! Das muss man sich mal vorstellen.
 
Beinahe hätte ich mich nicht beim ADC beworben. Das hat Frank verhindert. Ich hab auch fast schon ein Drehbuch fertig. Und 143 Romane. Neulich hatte ich fast eine gute Idee. Irgendwo müssen die Notizen dazu noch liegen. Hier räumt ja gerade keiner auf. Ich glaub, ich muss mal raus hier. Vielleicht gründe ich eine eigene Agentur. Sind ja beinahe gute Zeiten dafür.
 
Alex
 



Der Autor beim Versuch, einen Flamingo zu umarmen.